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verleih uns frieden


Unter dem Titel "Verleih uns Frieden" haben wir ein Programm zusammengestellt,
das Sie an folgenden Terminen hören können:


  • 18. November, 20.15 Uhr, in St. Clemens, Eschenlohe
  • 19. November, 17.00 Uhr, in St. Johannes am Preysingplatz, München


Sie hören alte und neue Musik von Byrd, Nystedt, Mendelssohn, Palestrina, Lassus, Hessenberg, Mealor sowie eigene Kompositionen.

 

Das Konzert in München findet im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade statt.

 

Stellvertretend sei hier der Text des Stückes von Kurt Hessenberg (1908-1994) wiedergegeben.

Seit 1927 wird das Gebet (fälschlicherweise) Franz von Assisi zugeschrieben, aber es gibt keine historischen Quellen dafür. Ursprünglich stammt es wohl aus Frankreich; der älteste Beleg ist die Zeitschrift "La Clochette" (Nr. 12, Dezember 1912, S. 285); die Herausgeberin Esther Bouquerel gab keinen Autor an; das Gebet ist u.a. im Evangelischen Gesangbuch unter der Nr. 416 verzeichnet.

 

O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens,

dass ich Liebe übe, da wo man sich hasset,

dass ich verzeihe, da wo man sich beleidigt,

dass ich verbinde, da wo Streit ist,

dass ich Hoffnung erwecke, wo Verzweiflung quält,

dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

 

Ach Herr, lasse du mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

 

Denn

wer da hingibt, der empfängt,

wer sich selbst vergisst, der findet,

wer verzeiht, dem wird verziehen, und

wer da stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.